Altersversorgung clever gestalten

Betriebliche Altersversorgung

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Die Betriebliche Altersversorgung

Mit einer betrieblichen Altersversorgung (bAV), oder auch Betriebsrente genannt, kommen Sie begünstigt zu mehr Rente.

Verringern Sie Ihre Rentenlücke mit Hilfe Ihres Arbeitgebers durch eine betriebliche Altersvorsorge. Dank staatlicher Förderung sparen Sie Steuern und Sozialabgaben.

Nehmen Sie Ihren Rechtsanspruch wahr – seit 2002 haben Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltumwandlung.

Für die betriebliche Altersvorsorge stehen mehrere Produkte zur Auswahl: Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionszusage und Unterstützungskasse. Fragen Sie Ihren Arbeitgeber, welche Form der Altersvorsorge in seinem Unternehmen angeboten wird.

Sie können den Vertrag mitnehmen, wenn Sie Ihren Arbeitgeber wechseln – oder Ihre betriebliche Altersversorgung aus eigenen Mitteln fortführen.

Die fünf Durchführungswege im Überblick

Das bietet Ihnen eine betriebliche Altersversorgung

Die staatliche Zulage

Der Staat fördert die Riester-Rente, indem er die Einzahlungen des Kunden oder der Kundin durch Zulagen aufstockt. Die Zulagen setzen sich aus einer Grund- und einer Kinderzulage zusammen:

Die jährliche Grundzulage beträgt ab dem Beitragsjahr 2018 175 Euro pro Person.
Die Kinderzulage beträgt 300 Euro pro Kind und Jahr (für vor dem 1.1.2008 geborene Kinder 185 Euro pro Jahr).

Die Zulagen werden direkt auf den Riester-Vertrag überwiesen.

Wichtig: Die Kinderzulage wird nur gezahlt, wenn für das jeweilige Kind gegenüber dem Zulageberechtigten Kindergeld festgesetzt wurde. Entfällt der Anspruch auf Kindergeld, wird die Kinderzulage gestrichen. Eventuell zu viel gezahlte Zulagen müssen zurückerstattet werden.

Der Berufseinsteiger-Bonus

Für junge Berufseinsteiger/-innen bis zum 25. Lebensjahr lohnt sich diese Form der Altersvorsorge besonders. Sie erhalten neben den Zulagen einen einmaligen Bonus von 200 Euro.

Die Steuerersparnis

Die Riester-Rente kann auch Vorteile bei der Einkommensteuer bringen. Denn die eingezahlten Beiträge und die staatlichen Zulagen können als Sonderausgaben bei der Einkommensteuer geltend gemacht werden. Dazu muss bei der Einkommensteuererklärung die Anlage AV ausgefüllt werden.

Das Finanzamt prüft dann, ob die Steuerersparnis über den Sonderausgabenabzug höher ist als die Zulage („Günstigerprüfung“). Ist der Sonderausgabenabzug lohnender, führt das zu einer zusätzlichen Steuerermäßigung.

Wer profitiert vom Sonderausgabenabzug?
Ob sich der Sonderausgabenabzug lohnt oder nicht, hängt vom Familienstand, der Anzahl der Kinder und dem Einkommen ab. In der Regel profitieren vor allem Singles ohne Kinder davon. Bei Familien mit vielen Kindern ist die Riester-Förderung über die Zulage aber insgesamt deutlich höher.

Das sollten Sie wissen

Eine Betriebliche Altersversorgung ist in diesem Fall sinnvoll

Die gesetzliche Rente reicht künftig nur noch als Grundstock in der Altersvorsorge. Je besser man heute als Arbeitnehmer verdient, desto größer fällt im Rentenalter die Versorgungslücke aus: Diese Lücke entsteht, wenn man sich allein auf die gesetzliche Rentenversicherung verlässt. Hier hilft nur frühzeitige Vorsorge – privat und idealerweise in Zusammen­arbeit mit dem Arbeitgeber, als betriebliche Altersvorsorge. Denn der Gesetzgeber gewährt zum Beispiel mit der Entgeltumwandlung deutliche Ersparnisse bei Steuern und Sozialabgaben. Um in der Abstimmung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber die optimale Vereinbarung für die betriebliche Altersvorsorge zu finden, bieten wir Ihnen alle Möglichkeiten – von Direktversicherung über Pensionsfonds bis Klassischer Rente..

Klarheit für Ihre Auswahl

Wann eignet sich die Betriebliche Altersversorgung für Sie, wann nicht?

Die Betriebliche Altersversorgung eignet sich, …

… für alle förderberechtigten Personen, insbesondere Pflichtversicherte der Deutschen Rentenversicherung (DRV) sowie Beamte.

… für kinderreiche Familien, sofern Sie förderberechtigt sind, dank der jährlichen Kinderzulagen.

… um auch als Ehegatte oder eingetragener Lebenspartner eines oder einer Förderberechtigten von einer staatlichen Förderung für die Altersvorsorge zu profitieren.

Die Betriebliche Altersversorgung eignet sich nicht, …

… wenn Sie als Selbstständiger weder mittelbar förderberechtigt noch rentenversicherungspflichtig in der Deutschen Rentenversicherung sind.

… wenn Sie in einem berufsständischen Versorgungswerk pflichtversichert sind, zum Beispiel als Rechtsanwalt, Arzt oder Apotheker.

… für Rentner, die bereits eine Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen.

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